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JUSQU'ICI TOUT VA BIEN

JUSQU'ICI TOUT VA BIEN


Beni Bischof, Daniel Jackson, Toril Johannessen, Marcellvs L., Riccardo Previdi, Diego Tonus


08.06.2012 – 26.08.2012

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Eröffnung: Donnerstag, 7. Juni 2012, 19 Uhr

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Donnerstag, 14. Juni 2012, 20 Uhr
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Performance: Diego Tonus – The spectacle of disappearing money

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Samstag, 16. Juni 2012, ab 19 Uhr:
Project Space Night
Kunsthaus Glarus & Fri Art Centre d’art de Fribourg bei OSLO10:
19 Uhr, Filmscreening kuratiert von Alexandre Estrela
(Non-Profit-Screening-Room Oporto, Lissabon)

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„C’est l’histoire d’un homme qui tombe d’un immeuble de cinquante étages. Le mec, au fur et à mesure de sa chute se répète sans cesse pour se rassurer: jusqu’ici tout va bien, jusqu’ici tout va bien, jusqu’ici tout va bien. Mais l'important c’est pas la chute, c’est l’atterrissage."

Mathieu Kassovitz, La Haine (1995)

Die Gruppenausstellung Jusqu’ici tout va bien beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von Krise und einem dadurch veränderten Zeitbegriff.
Im Politlexikon bezeichnet der Begriff der Krise eine über einen längeren Zeitraum anhaltende massive Störung des gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Systems. "Krisis" ist das griechische Wort für Entscheidung, es bedeutet aber auch Zwiespalt, Urteil und Antwort. Als Situation der Unsicherheit schafft die Krise stets auch die Chance zur einer aktiv zu suchenden Verbesserung und fordert vom Subjekt, sich neu zu positionieren.

Jusqu’ici tout va bien sucht nach künstlerischen Äusserungen und Beobachtungen, die den Zustand der Krise als eine über einen längeren Zeitraum andauernde Störung beschreiben. Dabei erhält die Wahrnehmung von fehlender, zerrinnender Zeit und des Countdowns eine zentrale Rolle wie auch die untrennbare Verbindung von Zeit und Ökonomie. Wie manifestieren sich die Wahrnehmung einer ständigen Instabilität und die Beklemmung, sich im freien Fall zu befinden, in der Kunst? Welchen Einfluss hat das Bewusstsein von brüchigen Systemen auf unser Leben und wie verändert es unseren Blick auf die Zukunft? Die Ausstellung bringt Künstlerinnen und Künstler zusammen, die in ihren Arbeiten den Zustand der Krise zwischen Stagnation und Countdown sowie eine sich verändernde Bewertung von Zeit reflektieren.

Öffnungszeiten: DO – SA, 14 – 18 Uhr
Öffnungszeiten während der Art Basel: MO – SA, 14 – 18 Uhr

Die Ausstellung wird unterstützt von:
Christoph Merian Stiftung, OCA – Office for Contemporary Art Norway, Migros-Kulturprozent
Dank an: Appenzeller Bier


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