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Oslo 10



OSLO10 - 2013/2014 - PAST PERFECT

NEUES KURATORENTEAM

OSLO10 konzentriert sich in den Jahren 2013/2014 auf ein Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, das Kunst und Musik in hybriden Zusammenspiel zeigt. Das Organisatorenteam Gilles Furtwängler, Franziska Glozer, Emanuel Rossetti und Michael Zaugg möchte einer nicht zeitgebundenen und experimentellen Kunst Raum und Auftrittsmöglichkeiten geben.

Unter dem Label OSLO10 werden Happenings, Konzerte und Ausstellungen durch Veröffentlichungen und Gesprächsrunden begleitet, die in Form von Publikationen, Tonträgern, Künstlereditionen und Radiosendungen Verbreitung finden.

Ein neuer Schwerpunkt des kuratorischen Programms ist es, Kollaborationen mit den benachbarten Räumen auf dem Dreispitzareal anzustreben, hier inbesondere mit dem Haus der elektronischen Künste und Radio X, als auch eine enge Zusammenarbeit mit der Lausanner Kunstszene um das Circuit Lausanne.

Wir verstehen den Raum OSLO10 als eine Basis für Kollaborationen, als ein Lab im Sinne von Produktionswerkstätte und als Name, der für gute Kunstausstellungen und -veranstaltungen steht.
OSLO10, ein Projekt der Christoph Merian Stiftung, ist ein neuer Kunstraum für zeitgenössische Kunst. Er befindet sich im Kunstfreilager/Dreispitz, einem Industrie- und Lagerhausviertel rund 10 Tramminuten vom Bahnhof Basel SBB entfernt.

Kunstfreilager

Inmitten eines von Lagerhallen, Containern und Lastwagen geprägten Areals entsteht bis 2014 im Dreispitz ein neues Quartier: das Kunstfreilager. In Zukunft finden dort Wohnen, Arbeiten, Lernen sowie Kunst und Kultur gemeinsam ihren Platz.

Motor und Anziehungspunkt des neu entstehenden Quartiers Kunstfreilager ist die Gemischtnutzung: Mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) und dem Transitlager zieht neben Kunst, Kultur und dem bereits bestehenden Gewerbe auch Wohnen und Lernen ins Kunstfreilager ein. In einem Hochhausneubau von Morger + Dettli Architekten sowie in dem von Müller Sigrist Architekten umgebauten Zollfreilager wird die HGK ihre Standorte konzentrieren. Die Gestaltung des Aussenraums wird durch Westpol Landschaftsarchitekten geplant. Mit dem Einzug der Hochschule werden rund 1000 Studierende und Lehrende ab 2014 das Gebiet beleben. Auch Wohnen wird in Zukunft im Kunstfreilager möglich sein: Das Transitlager wird bis voraussichtlich Ende September 2014 zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut.

Kunst-, Atelier- und Gewerbehaus Oslo

OSLO10 ist in einem umgebauten Lagerhaus untergebracht, welches neu den Namen Kunst-, Atelier- und Gewerbehaus Oslo trägt. Nachbarn sind Radio X, das Haus für elektronische Künste, der neue Projektraum "Basement" des Internationalen Austausch- und Atelierprogramms Region Basel (iaab) sowie 16 Werkateliers für Kunstschaffende.

OSLO10

OSLO10 ist als Kunstraum mit Grundfinanzierung angelegt. Er gibt Kuratoren oder Kuratorenteams die Möglichkeit, die gesamte Verwaltung des Raums, inbegriffen Programmation, Administration und Unterhalt, im Sinne einer "carte blanche" zu übernehmen. Die Eigentümerin des Gebäudes sowie Initiantin des Projekts, die Christoph Merian Stiftung, garantiert eine Grundfinanzierung mit einem jährlichen Beitrag.

Auswahlverfahren

Die erste Ausschreibung für das Kuratorium von OSLO10 hat 2010 im Dezember stattgefunden. Teilnahmeberechtigt waren Kuratoren/Kuratorinnen bzw. Künstler/Künstlerinnen oder Kuratorenteams der visuellen Künste (Bildende Kunst, Foto, Video, Film, Performance), unabhängig von Alter oder Nationalität. Folgende Jurymitglieder haben im Februar 2011 die Auswahl der Kuratoren/Kuratorinnen bzw. Kuratorenteams getroffen:
  • Daniel Baumann, freier Kurator, Basel (Präsident)
  • Nikola Dietrich, Kuratorin Museum für Gegenwartskunst Basel
  • Kaspar Müller, Künstler, Basel/Zürich
  • Edit Oderbolz, Künstlerin, Basel
  • Nadia Schneider Willen, freie Kuratorin, Zürich
  • Anna Bonacci, Projektleiterin Kultur, Christoph Merian Stiftung Basel
    (nimmt mit beratender Stimme teil)
Als erste Kuratorinnen für die Periode vom 1. April 2011 bis 30. März 2013 wurden Simone Neuenschwander und Christiane Rekade ernannt. OSLO10 wird alle zwei Jahre von einem anderen Kuratorenteam geleitet, die nächste Ausschreibung wird im Herbst 2012 publiziert werden.